

Das iMakler-Projekt, initiiert von der Makler-Legende Harald Blumenauer hat ja in der Makler-Szene schon für reichlich Aufsehen gesorgt. Für alle “Unwissenden”: iMakler ist der Aldi oder die Ryanair unter den Maklern – auf jeglichen überflüssigen Schnickschnack wie Besichtigungstermine durch den Makler, teure Werbemaßnahmen etc. wird bewusst verzichtet, dafür wird im Gegenzug statt der üblichen erfolgsabhängigen Provision ein Festpreis i.H. von 995 € verlangt. Dieser ist erfolgsunabhängig im Voraus vom Verkäufer zu entrichten. Der IVD möchte ja mit allen Mitteln verhindern, dass das Unternehmen sich weiterhin als “Makler” bezeichnen kann – PR-mäßig geht dieser Schuss voll nach hinten los… Große Berichte in Tageszeitungen und Wirtschaftsmagazinen (Brand eins, aktuelle Ausgabe) zu dem Konflikt sind das Ergebnis. Jetzt sind wir auf einen Beitrag in der ZDF-Mediathek gestoßen in dem das Konzept recht verständlich erläutert wird. Nähere Infos auf der iMakler Webseite.
Was die Amerikaner mit Ihren vielen Web 2.0 Startups in der Immobilienbranche können, das können wir Deutschen auch. So oder ähnlich werden die Macher von Wunschgrundstück wohl gedacht haben, als Sie Ihr Portal für die Vermarktung von Immobilien konzipiert haben. Der Name ist allerdings nicht Programm, denn neben Grundstücken findet man auf Wunschgrundstück.de auch Häuser, Wohnungen und Gewerbeimmobilien.
Auf den ersten Blick handelt es sich also um ein Mee-too-Produkt zu Immoscout, Immonet & Co. Doch das wäre zu kurz gegriffen, denn klares und interessantes Alleinstellungsmerkmal ist aus unserer Sicht die Nähe des Portals zu den Kommunen. Diese können auf der Plattform nämlich kostenlos ihre Baugebiete präsentieren und tun dies auch ausgiebig. Und genau hier liegt das Potential dieser Plattform. Bekannterweise sitzen in den Amtsstuben dieser Republik keine Marketinggenies, und so wundern sich manche Kommunen, warum das neue Baugebiet trotz Aushang im Gemeindezentrum und amtlicher Mitteilung im Gemeindeblatt immer noch nicht verkauft ist. Mag es vielleicht an der mangelnden Präsenz solcher Angebote auf den Marktplätzen der Zukunft wie Immoscout & Co liegen?! Was liegt also näher als aus dieser Nische einen Service zu machen und für die Kommunen die Vermarktung so einfach wie möglich zu gestalten?! Und jeder Hausverkäufer in Ballungszentren weiß, dass das knappe Gut in der Regel das Grundstück ist…
Vom Ansatz her also durchaus ein interesantes Projekt, man darf gespannt sein wie sich das Angebot weiterentwickelt. Vielleicht kommt ja bald der Relaunch mit zeitegemäßem Layout und die klare Fokussierung auf die Kernkompetenz “kommunaler Grundstücksmarkt”?!
Interessant wie Town & Country YouTube für die Akquise neuer Franchisepartner einsetzt….
Habe gerade ein Video des Fertighausherstellers Kampa auf Youtube gefunden! Es handelt sich um visuelle Eindrücke des Musterhauses Würzburg Estenfeld die mit einer “lizenzfreien” Musik hinterlegt sind, ein Off-Ton mit Erklärungen zur Bauweise, Energieeffizienz oder ähnlichem ist nicht dabei. Sieht nach einem Testballon der Agentur aus… Bisher 541 Abrufe, das ist noch steigerungsfähig! Für ein so emotionales Produkt wie das eigene Haus ist Video sicher ein sehr geeignetes Medium.

Sehr gelungen finden wir die Gestaltung und Usability der recht neuen Immobilienplattform Roost.com. nach eigener Aussage fokussiert sich das Unternehmen darauf, die Immobiliensuche so einfach, intuitiv und zielgerichtet wie möglich zu gestalten. Auf jeglichen Web 2.0-Ballast wurde verzichtet, die Seite ist nicht mit Community-Funktionen überladen, der Immobiliensuchende wird nicht mit den Bannern (Umzugsfirma und Einrichtungshaus etc. pp) abgelenkt, es gibt nur Bestandsimmobilien, das Thema Bauen wird gänzlich ausgeklammert.
Kurz und gut: Die Seite macht einfach was sie soll, nämlich eine schnelle und einfache Möglichkeit zur Immobiliensuche zu bieten. Sehr intuitiv funktionieren die “Einstellboxen” auf der linken Seite, hier kann schnell und flexibel die wichtigsten Parameter der Suche (Anzahl der Schlafzimmer, Preis, etc.) ändern schnell änderung und erhält dann ein neues Suchergebnis in der Kartendarstellung.
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Agentmatch ist ein feine Sache für alle Amerikaner, die Ihre Immobilie verkaufen oder vermieten möchten und auf der Suche nach einem guten Makler sind. Bei der derzeitigen Immobilienkrise in den Staaten wird sich sicher auch dort die Spreu vom Weizen trennen. Für den Verbraucher ist der Service kostenlos, der Makler zahlt eine erfolgsabhängige Vergütung i.H. von 20 % seiner Provision an AgentMatch. Makler können sich nicht einfach so registrieren sondern müssen von bestehenden Mitgliedern des Netzwerks eingeladen werden. Das soll eine gewisse Mindestqualität sicherstellen und ist sicherlich ein sinnvoller Auswahlprozess.
Verbraucher können nach Login auf Maklersuche gehen und nach verschiedensten Kriterien selektieren: Entfernung vom Wohnort, Dauer der Maklertätigkeit, Anzahl der Abschlüsse in den letzten drei Jahren und detaillierte Infos über abgeschlossene Geschäfte (Lage, Preis, Verkaufsdatum, etc.) URL: http://www.agentmatch.com/
Heute haben wir das Ordnungsamt in unser Gründungsvorhaben eingeweiht und das Gewerbe angemeldet. Das hat rekordverdächtige 20 Minuten gedauert und insgesamt 80 € gekostet. Bis jetzt können wir nicht in das allgemeine Klagelied über die deutsche Bürokratie einstimmen. Alles läuft sehr unkompliziert und die Öffnungszeiten sind doch eigentlich auch recht “kundenfreundlich”…